Linke fordert: neu auszählen

Rechten Wahlsieg in Honduras angezweifelt

Tegucigalpa. Eine Woche nach der Präsidentschaftswahl in Honduras haben Anhänger der unterlegenen Kandidatin Xiomara Castro eine Neuauszählung gefordert und den Behörden Wahlbetrug vorgeworfen. In der Hauptstadt Tegucigalpa führten am Sonntag etwa 5000 Demonstranten den Sarg eines am Vortag getöteten Anhängers mit sich. Castros linksorientierte Partei Libre hatte zu der Demonstration aufgerufen. Sie will die amtlichen Wahlergebnisse nicht akzeptieren, solange sie keinen Zugang zum Computersystem der Wahlkommission bekommt. Sie versprach auch, Beweise für ihre Vorwürfe vorzulegen. Der Kandidat der regierenden Nationalen Partei, Juan Orlando Hernández, war mit 36,8 Prozent (Castro 28,8) zum Sieger erklärt worden. dpa/nd

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