Lehrergewerkschaft: Jugendämter kapitulieren

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) erneuerte am Montag ihre Kritik an den Arbeitsbelastungen der Jugendämter. Diese seien durch Stellenabbau und Aufgabenzuwachs durch Gesetzesänderungen in ihrer Leistungsmöglichkeit beschränkt. Zu den Auswirkungen dieser Personalpolitik zählen verzögerte Bearbeitungen von Kinderschutzfällen, abgesagte Schulhilfekonferenzen und nicht oder viel zu spät abgelieferte Stellungsnahmen für Gerichtsverfahren. »Kinder und Jugendliche und ihre Familien dürfen nicht länger Leidtragende der Haushaltspolitik des Senats sein«, sagte Andreas Kraft, Leiter des Vorstandsbereichs Kinder-, Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW Berlin. nd/ai

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