Hermannus Pfeiffer 04.12.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Der entlarvte »gute« Kapitalist

Kommissionsbericht belegt miserable Arbeitsbedingungen auf der Meyer Werft

Nach dem Tode rumänischer Leiharbeiter setzte Werft-Chef Meyer eine Task-Force ein: Deren Untersuchungsergebnisse beleuchten die finstere Seite des Erfolgs der deutschen Exportindustrie.

»Beim Meyer« zu arbeiten, gilt im Emsland als sichere Lebensstellung. In der strukturschwachen Region in Niedersachsen hat die Papenburger Meyer Werft den Ruf einer Bilderbuchfirma. Ingenieur Bernard Meyer leitet das Familienunternehmen in siebter Generation. Weltberühmt sind dessen Kreuzfahrtschiffe. Doch die dunklen Seiten wurden von Vorstand und Betriebsrat, von Politik und IG Metall lange übersehen. Risse erhielt das öffentliche Bild vom guten Kapitalisten erst, als am 13. Juli eine Unterkunft brannte und zwei Beschäftigte eines Werkvertragspartners starben.

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