Thomas Roser, Belgrad 04.12.2013 / Bewegung

Tauziehen um Schiefergas

Die größten Schiefergasvorkommen Europas werden im Südosten des Kontinents vermutet. Rumäniens Regierung hofft auf Milliardeneinnahmen und unterdrückt Proteste.

Die uniformierten Vorboten der Bohrkolonnen kamen im Morgengrauen. Mehrere hundert mit Schlagstöcken bewaffnete Polizisten räumten am Dienstag das auf einem Privatgrundstück errichtete Zeltlager von rund 100 Umweltaktivisten im Weiler Silistea unweit des ostrumänischen Dorfes Pungesti. »Die Polizisten schlugen uns und zerrten uns weg«, berichtete die Dorfbewohnerin Elena Privac den vom Tatort von der Polizei fern gehaltenen Journalisten: »Sie zwangen uns, das Lager zu verlassen und blockierten die Straße. Nicht einmal Schulbusse durften passieren.«

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: