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Herr Yildiz mag keine Betriebsräte

Bei Burger King brennt die Luft. Ein neuer Eigentümer versucht Betriebsräte loszuwerden und Arbeitsstandards zu unterlaufen

  • Von Jörg Meyer, Augsburg
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Der neue Chef von 94 Burger-King-Filialen kündigte mindestens 16 Betriebsräten, setzte Vereinbarungen über Arbeitsbedingungen außer Kraft. Die Belegschaften wehren sich mit ihrer Gewerkschaft NGG.

Es ist schon dunkel an diesem Novembernachmittag in Augsburg. In der Einkaufsmeile Maximilianstraße rattert die Tram vorbei, einmal über den Moritzplatz. Auf dem Platz herrscht reges Treiben. Hier treffen mehrere Straßenbahnlinien zusammen, verläuft die Fußgängerzone; in den alten Häusern mit ihren schmalen Fassaden ein Geschäft, ein Café neben dem nächsten. Der Judenberg, eine kurze, abschüssige Straße, die runter in die Altstadt führt, ist komplett aufgerissen. Kurz hinter dem Merkurbrunnen schieben die Menschen sich gezwungenermaßen im Gänsemarsch zwischen Bauzaun und den alle paar Minuten Minuten im Schritttempo vorbeifahrenden Straßenbahnen hindurch. Neben der Baustelle die Filiale eines Outdoorausstatters, dann eine von vier Burger-King-Filialen in Augsburg, der zweitgrößten Hamburgerkette in Deutschland nach McDonald's. In der Brutzelbude geht es seit Monaten nicht nur auf dem Grill heiß her.

Im Moritzpunkt sammelt sich...


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