Beschränkte Sicht auf Behinderte

Oberhavel will Wohnheim der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder schließen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Landkreis Oberhavel nutzt das Stichwort Inklusion als Ausrede, um das Wohnheim der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder dicht zu machen. Eigentlich geht es dabei ums Geld und ums Prinzip.

Gewöhnlich herrscht an der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder eine tolle Atmosphäre. Viele Jugendliche würden hier gern lernen. In der Regel kann nur die Hälfte der Bewerber angenommen werden, weil der Platz für alle nicht ausreicht. Doch gegenwärtig ist die Stimmung gedrückt. Das benachbarte Wohnheim für behinderte Mitschüler soll 2016 dicht gemacht werden. Die unversehrten Klassenkameraden beweisen ihre Solidarität. Sie haben eine Petition gegen die Schließung unterschrieben.

Aktuell sind 13 Schüler und zwei Gäste in dem Wohnheim untergebracht, einer davon mit einer Ausnahmegenehmigung. Er studiert in Berlin. Platz wäre für 27 Behinderte. Weil das Heim nicht ausgelastet ist, macht es immer wieder Verlust. Nach Angaben der Kreisverwaltung Oberhavel liegt das Defizit im laufenden Jahr bei 378 049 Euro. Landrat Karl-Heinz Schröter (SPD) nimmt dies zum Anlass, die Einrichtung abzuwickeln. Er begründet das damit, dass Roll...

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