Wohnungsnot in vielen Kommunen

Die unter Chávez gestartete Gran Misión Vivienda versucht Abhilfe zu schaffen

  • Von Tobias Lambert
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ciudad Caribia in der Nähe von Caracas ist die sozialistische Modellstadt Venezuelas und eine Antwort auf den Mangel an Wohnraum. Die Unterstützung für die Regierung ist dort groß.

Gemächlich schlängelt sich der vollbesetzte Jeep den Hügel hinauf. Nur 15 Minuten Fahrtzeit trennen den dicht besiedelten, hektischen Stadtteil Catia im tiefen Westen der Hauptstadt Caracas von den Neubauten von Ciudad Caribia. Doch der Kontrast könnte kaum größer sein. Aufgeräumte Wege, von jungen Bäumen gespickte Plätze, auf Spiel- und Sportplätzen tobende Kinder. Hier, zwischen Caracas und der Küste gelegen, wächst die erste »sozialistische Stadt« Venezuelas heran. Mit dem Modellprojekt leitete der Anfang März dieses Jahres verstorbene Ex-Präsident Hugo Chávez im Jahr 2008 eine neue Ära des staatlichen Wohnungsbaus ein. Heute sind knapp 1700 Wohnungen übergeben, bis 2019 sollen in Ciudad Caribia fast 100 000 Menschen zu niedrigen Mieten leben.

Um der verbreiteten Wohnungsnot entgegenzutreten hat die bolivarianische Regierung 2011 die Gran Misión Vivienda Venezuela ins Leben gerufen, in deren Rahmen landesweit bisher mehr al...

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