Lana Mimieux 06.12.2013 / Sport

Ein Fußballverein mit Freiheiten

Folge 21 der nd-Serie »Ostkurve«: Beim Kiezklub SV Babelsberg 03 haben die Fans viel zu sagen

110 Jahre Fußball in Babelsberg: Einst war Sepp Herberger hier Trainer, heute kämpft der viertklassige SV finanziell ums Überleben. Konstanz hat das antifaschistische Engagement von Verein und Fans.

Es ist ein kalter, regnerischer Herbstabend und doch ist die beschauliche Karl-Liebknecht-Straße mit ihren Bäckereien, Restaurants, Lebensmittel- und Blumenläden bevölkert wie kaum tagsüber. Den Familien, die jetzt noch schnell ihre Einkäufe erledigen und dabei junge Leute an sich vorbeiziehen lassen, ist klar: Babelsberg 03 hat an diesem Abend ein Heimspiel.

Die berühmten abknickbaren Flutlichtmasten, die nun senkrecht stehen dürfen, weisen den Weg vorbei an hübsch restaurierten Weberhäusern, Rathaus und Grundschule. Vom S-Bahnhof Babelsberg ist nach nicht viel mehr als zehn Minuten auf auffällig sauberem Fußgängerweg das Ziel erreicht, das Karl-Liebknecht-Stadion am Fuße des Babelsberger Parks. Unweit von Schloss und Havel haben hier die »Nulldreier« ihre Heimstätte.

Viele Anhänger des Vereins bezeichnen es als Schmuckkästchen. Besondere Faszination übte es auch auf Ullrich Zierenberg aus, als er das für 10 000 Besucher aus...

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