Velten Schäfer 07.12.2013 / Inland

Gerechter ist auch günstiger

In Rostock gibt es Streit um die Ausgabe von Krankenkassenkarten an Flüchtlinge

In den meisten Kreisen und Städten haben Flüchtlinge keine Krankenkassenkarte. Rostock wollte das anders regeln - doch der Oberbürgermeister pfiff die Bürgerschaft zurück. Nun gibt es Proteste.

Wenn Flüchtlinge ärztliche Hilfe brauchen, müssen sie ein kompliziertes Prozedere absolvieren. Erst nach vier Jahren erhalten sie eine reguläre Versicherungsmöglichkeit, bis dahin ist meist ein Besuch beim Sozialamt nötig, das über Gesundheitsleistungen entscheidet und Papierkrankenscheine ausgibt. Ein Verfahren, das den Ämtern viel Arbeit aufhalst und die Flüchtlinge belastet: Sie müssen mit nicht-medizinischem Amtspersonal über ihre Gebrechen diskutieren.

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