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Ernst wirft DGB Kritiklosigkeit vor

Berlin. Der Fraktionsvize derLINKEN, Klaus Ernst, hat dem Deutschen Gewerkschaftsbund Kritiklosigkeit gegenüber Union und SPD vorgeworfen. Die Gewerkschaften hätten während der Verhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Regierung still gehalten, »nur um die Große Koalition nicht zu gefährden«, sagte Ernst der »Welt«. Die Arbeitgeber hätten hingegen lautstark auf ihren Wünschen beharrt und viele davon durchgesetzt. Grund für die »unkritische Haltung« der Gewerkschaften sei ihre »zu enge Verzahnung« mit der SPD, erklärte Ernst. Das führe dazu, dass die Interessen der SPD von einigen über die Interessen der Gewerkschaftsmitglieder gestellt würden. AFP/nd

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