Aufklärungswille gewürdigt

Potsdam. Die langjährige Vorsitzende des brandenburgischen Aktionsbündnisses gegen Rechtsextremismus, Heilgard Asmus, hat die Bemühungen zur Aufklärung bislang nicht als rechtsextrem eingestufter Gewalttaten begrüßt. Sie sei froh darüber, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den »von ihm als Innenminister begonnen Aufklärungswillen fortsetzt«, sagte die evangelische Generalsuperintendentin am Montag. Das Aktionsbündnis habe bereits 2012 das Land Brandenburg aufgefordert, die von Journalisten recherchierten Opferzahlen ernst zu nehmen und Taten erneut zu überprüfen. Das Innenministerium hatte daraufhin vor einigen Monaten einen Forschungsauftrag an das Moses-Mendelssohn-Zentrum vergeben. Ministerpräsident Woidke geht inzwischen von mehr Opfern rechtsextremer Gewalt im Bundesland aus als bisher angenommen. epd/nd

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