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Heilpraktiker in Berlin

In Berlin gibt es jeweils einige hundert Mediziner, die nach einer entsprechenden Zusatzweiterbildung die Berufsbezeichnung »Arzt für Naturheilverfahren« (855), »Arzt für Akupunktur« (878) oder »Arzt für Homöopathie« (496) führen dürfen. Nicht alle von ihnen arbeiten aber im niedergelassenen Bereich, sie können auch bei Kliniken angestellt sein oder nicht mehr berufstätig sein. Den größten Zuwachs konnte die Gruppe der Ärzte für Homöopathie verzeichnen, innerhalb eines Jahre wuchs ihre Zahl um fast fünf Prozent.

Insgesamt sind in der Hauptstadt 4425 Heilpraktikerinnen sowie 1448 Heilpraktikerinnen mit eingeschränkter Erlaubnis für Psychotherapie niedergelassen. Bei diesen Zahlen wurden Mehrfachnennungen in verschiedenen Bezirken nicht herausgerechnet. Über drei Viertel der Angehörigen dieser Berufsgruppe sind Frauen. Traditionell die meisten Behandlungsmöglichkeiten gibt es in den wohlhabenderen westlichen Bezirken, an der Spitze Charlottenburg-Wilmersdorf, gefolgt von Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg. Starke Zuwächse verzeichneten Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow. Am wenigsten nachgefragt sind heilpraktische Angebote offensichtlich in Marzahn-Hellersdorf. Hier haben sich nur 25 Heilpraktikerinnen und neun Heilpraktiker niedergelassen. nd/Henning

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