Werbung

Riskante Untervermietung

Urteile

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mieter, die ihren Vermieter über eine Untervermietung nicht informieren, riskieren unter Umständen eine fristlose Kündigung.

Der Eigentümerverband Haus & Grund rät deshalb, Mieter sollten vor einer beabsichtigten Untervermietung mit ihrem Vermieter darüber sprechen, und bezieht sich auf ein Urteil des Amtsgerichts München (Az. 423 C 29146/12).

Im konkreten Fall hat ein Mieter seine Wohnung ohne Kenntnis des Vermieters untervermietet und dies auf Nachfrage des Vermieters geleugnet. Der kündigte daraufhin fristlos und erhob Klage.

Laut Gericht sei das Vertrauensverhältnis von Vermieter und Mieter so zerstört, dass eine Kündigung ohne vorherige Abmahnung rechtens sei. Das Gericht erließ zudem ein Räumungsurteil.

Trotz Schimmels müssen Mieter nicht übermäßig lüften und heizen.

Schimmelt es in einer Mietwohnung, muss der Vermieter vorhandene Mängel beseitigen. Von den Mietern kann er nicht verlangen, dass sie über das Übliche hinaus lüften und heizen. Die Wüstenrot Bausparkasse weist auf ein Urteil des Landgerichts Konstanz (Az. 61 S 21/12) hin.

Den Mietern sei nicht zuzumuten, mehr als dreimal pro Tag zu lüften. Sie müssten ihr Schlafzimmer nicht über 16 Grad hinaus heizen. Um Energie zu sparen, dürften sie nachts die Temperatur in der Wohnung um 5 Grad absenken. Es sei Sache des Vermieters, die Schimmelbildung zu verhindern. Wichtig: Bis zur Beseitigung des Mangels könnten die Mieter die Miete um 20 Prozent mindern.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen