Günter Platzdasch 17.12.2013 / Inland

Am Feindbild Mandela gebastelt

Auch Bundestagsabgeordnete lassen sich für Kampagnen der »Menschenrechtler« der IGfM einspannen

Es gibt Abgeordnete, die Nelson Mandela bewundern - und sich zugleich von dessen Feinden für Kampagnen einspannen lassen. Ob ihnen der Widerspruch bewusst ist?

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Kindler erinnerte nach dem Tod von Nelson Mandela per Twitter an die alte Bundesrepublik und ihre internationalen Verbündeten: »Konservative wie Reagan, Thatcher, FJ Strauß haben sich lange für Apartheid und gegen Mandela eingesetzt.« Aber neben Unionsabgeordneten geben auch SPD-Abgeordnete und Grüne - darunter Sven Kindler - für Kampagnen gegen den Iran und Kuba ihre Namen ausgerechnet der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM), die einst gegen die Freilassung des »Terroristen« Mandela agitierte.

Auf der Internetseite von Amnesty International findet man eine Würdigung Mandelas, auf der IGfM-Homepage keine Silbe. Denn wie einst »Unimog« von Daimler-Benz dem Rassistenregime in Straßenkämpfen dienten, so kam deutsche Hilfe an der ideologischen Front von der IGfM. In Jahresberichten dieser Menschenrechtler Anfang der achtziger Jahre tauchte Südafrika überhaupt nicht auf, obwoh...

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