Rudolf Stumberger 
und Jörg Meyer 20.12.2013 / Bewegung

Streiken gegen Billigtarif

Tarifverhandlungen bei Tageszeitungen bleiben festgefahren

Rund eineinhalbtausend Streikende konnten die Verleger nicht erweichen. Die wollen Tarifstandards für die rund 14 000 RedakeurInnen absenken.

Die Situation bleibt festgefahren. Ergebnislos ging die sechste Verhandlungsrunde für die rund 14 000 Redakteurinnen und Redakteure sowie Freie an Tageszeitungen zu Ende. »Die Verlegervertreter sind stur«, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Mittwochabend. Seit mittags hatten die Gewerkschaften und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin um einen neuen Manteltarifvertrag für Tageszeitungen verhandelt. »Die Fronten sind sehr verhärtet«, sagte Cornelia Haß, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, gegenüber »nd«. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent und die Einbeziehung der OnlineredakteurInnen in den Tarifvertrag.

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