Krimi im Keller, Leonardo unterm Bett

Mit dem Familienschatz zur Ding-Sprechstunde: Die Expertin weiß, was er wert ist

  • Von Marlene Göring
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Hat Opas Waffensammlung früher einem Fürsten gehört? Ist der olle Lappen an der Wand in Wirklichkeit ein Rembrandt? Modert im Keller vielleicht ein Schatz? Kunstexpertin Heide Rezepa-Zabel kann es sagen.

Der Tisch quillt fast über, so viele Tassen stehen darauf. Bunte, blaue, kleine eckige, große runde. Und Silke Schmelzer wickelt immer mehr von ihnen aus altem Zeitungspapier. Den ganzen Weg vom Harz nach Berlin ist sie mit ihren Prachtstücken aus Porzellan gekommen. Bei der Ding-Sprechstunde will sie sie schätzen lassen.

Einmal im Monat, immer am zweiten Freitag, beurteilt Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel den Wert von Bildern, Teddys, Münzen. Im Kreuzberger Museum der Dinge hat sie dann einen eigenen Stand - im hinteren Teil des Stockwerks, das das Museum einnimmt, zwischen Vitrinen mit Vasen und Küchengerät. Rezepa-Zabel macht das kostenlos. Die Sprechstunde ist eine gute Werbung für das Museum und in eigener Sache. Normalerweise arbeitet die Expertin für Versicherungen, Händler, Auktionshäuser - und im Fernsehen. Seit letztem Sommer läuft im ZDF die Serie »Bares für Rares«, eine TV-Version der Ding-Sprechstunde. Rezepa-...


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