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Lateinamerika-Lexikon

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In den letzten Jahren rückt Lateinamerika aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen wieder verstärkt in den Fokus, nachdem das große Interesse der 1970er und 1980er Jahre etwas abgeflaut war. Momentan steht Brasilien mit seiner florierenden Wirtschaft sowie aufgrund der Veranstaltung der ersten Weltsozialforen und der Ausrichtung sportlicher Großereignisse wie der Fußball-WM 2014 und der Olympischen Spiele 2016 im Fokus des Interesses. Nicht minder aufsehenerregend sind die Proteste dagegen. Aber auch die Wahl eines Papstes aus Lateinamerika und die aktuelle wie historische Rolle der katholischen Kirche dort.

Mexiko hingegen macht immer wieder Schlagzeilen aufgrund des seit 2006 eskalierenden Drogenkrieges, der bisher Zehntausende Opfer gefordert hat. Auch die links orientierten Regierungen in Bolivien, Ecuador und Venezuela, deren Wahl u.a. auf die Unterstützung der indigenen Bevölkerungsgruppen zurückzuführen ist, zeigen neue Entwicklungen an.

Während die Region in den 1970er und 1980er Jahren einerseits für brutale Militärdiktaturen stand und andererseits die Folie bildete für Hoffnungen auf einen revolutionären Wandel, ist die Lage heute weniger eindeutig. Zwar scheint die Zeit der Putsche vorbei - wenngleich die jüngsten politischen Entwicklungen in Honduras und Paraguay Befürchtungen bezüglich undemokratischer, erzwungener Regierungswechsel durchaus wieder aufleben lassen. Die revolutionären Projekte bzw. das, was aus ihnen geworden ist, strahlen allerdings auch weniger hell. Solche historischen und die aktuellen Entwicklungen in der Politik ebenso wie in anderen Gesellschaftsbereichen werden in den Beiträgen beleuchtet, um einen kompakten Überblick zu gewährleisten.

Aus dem Vorwort von »Das Lateinamerika-Lexikon«, herausgegeben von Silke Hensel und Barbara Potthast. Peter Hammer Verlag, 360 S., br., 24 €. ).

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