Täglicher Kampf am Fuße des Vulkans

Nicht nur die Maisentkörnungsmaschine gibt den Mitgliedern einer Kooperative in El Salvador Zuversicht

  • Von Willi Volks (INKOTA)
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Kooperative Brisas Libertarias in El Salvador hat 56 Mitglieder. Mit Unterstützung von INKOTA wird zum Beispiel durch Ausweitung der Cashew-Pflanzungen die Einkommensbasis verbreitert.

Der unbefestigte Weg zur Kooperative Brisas Libertarias scheint kein Ende zu nehmen. Schnurgerade führt er an weit auseinander stehenden Häusern vorbei, deren Armut selbst in einem Land wie El Salvador auffällt. Holz, Zinkblech und Plastikplanen sind die vorherrschenden Baumaterialien. Ein Leben darin möchte man sich weder in der Regenzeit noch bei der Hitze, die gerade herrscht, vorstellen. Schließlich hört der Weg doch noch auf, knickt in einem Winkel von 90 Grad ab und führt, langsam ansteigend, geradewegs auf den Vulkan von San Miguel zu. Genau in diesem Winkel befindet sich ein altes und etwas größeres Steinhaus. Hier treffen sich die Mitglieder der Kooperative, zu der sich 56 kleinbäuerliche Familien zusammengeschlossen haben. Einige von ihnen erwarten uns schon.

Als Adán Parada, der Vorsitzende der Kooperative, von den letzten Entwicklungen in der Gemeinde berichtet, fällt vor allem eins auf: Die ungeheure Energie, mit ...

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