Rote Flora: Insider belastet Polizei schwer

Einsatzleitung nahm laut Zeitungsbericht Ausschreitungen »bewusst in Kauf« / Linkenpolitikerin Schneider erhält Hass-Email

Berlin. Einem Medienbericht zufolge hat die Hamburger Polizei bei ihrem Vorgehen gegen die Demonstration zum Erhalt der Roten Flora »bewusst Kollateralschäden durch Ausschreitungen in Kauf genommen, oder besser gesagt: gewollt«. Dies berichtet die »Tageszeitung« unter Berufung auf einen Insider aus dem Polizeizentrum. Die einschlägig bekannten Einsatzleiter hätten es »einfach nicht ertragen« können, »dass die verhasste linke Szene ungehindert für ihre Ziele laufen« dürfe, zitiert die Zeitung den Informanten.

Bei stundenlangen Auseinandersetzungen waren vor einer Woche in Hamburg mehr als 500 Demonstranten und zahlreiche Polizisten zum Teil schwer verletzt worden. Die Polizei hatte die vorzeitige Auflösung der Demonstration mit angeblichen Angriffen von »gewaltbereiten« Demonstranten begründet, allerdings auch andere Sprachregelungen in Umlauf gebrac...

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