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Immer öfter Masern

Krankenkasse rät zur Prophylaxe

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In Deutschland erkranken immer mehr Erwachsene an Masern. Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) rät zur Impfung.

Fast 40 Prozent der Masernkranken sind inzwischen über 20 Jahre alt. Darauf weist die DAK-Gesundheit unter Bezug auf Zahlen des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI) hin. Ärzte warnen vor Folgen: Gerade bei Erwachsenen können Masern schwere Komplikationen auslösen.

Während 2003 nur 8,6 Prozent aller Erkrankten über 20 Jahre alt waren, sind es heute 38,7 Prozent. Bundesweit registrierte das RKI 2013 bis Anfang Dezember mehr als 1700 Masernerkrankungen gegenüber gerade einmal 170 Fällen im gesamten Vorjahr - eine Steigerung auf das Zehnfache. Auffallend sind die hohen Zuwachsraten unter den 20- bis 39-Jährigen. In den westlichen Bundesländern treten Masern deutlich häufiger auf als in den östlichen Bundesländern, wo es in DDR-Zeiten eine Impfpflicht gab. Die meisten Masernfälle wurden in Bayern (784) registriert, gefolgt von Berlin (488) und Nordrhein-Westfalen (128). Keinen einzigen Fall meldete das Saarland, nur einen Mecklenburg-Vorpommern.

Die Gefahr schwerer Komplikationen steigt mit dem Alter: 43 Prozent der 20- bis 24-Jährigen mussten 2013 ins Krankenhaus, bei den 25- bis 39-Jährigen sogar über die Hälfte der Patienten. Um jedes Risiko auszuschließen, rät die DAK zur Prophylaxe. Auch im Erwachsenenalter lohne das Impfen. Die DAK übernimmt die Impfkosten. nd

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