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Politiker fordert mehr Medizin-Studienplätze

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Berlin. Der designierte Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), hat die Bundesländer aufgefordert, mehr Medizinstudienplätze zur Verfügung zu stellen und damit dem Ärztemangel entgegenzuwirken. »Das Grundproblem ist, dass zu wenig Ärzte ausgebildet werden«, sagte Laumann der Zeitung »Die Welt«. »Die Länder müssen mehr Studienplätze bereitstellen.« Der Sprecher des GKV-Spitzenverbands, Florian Lanz, begrüßte das Ansprechen dieses wichtigen Themas. Mit Blick auf die von Laumann angesprochenen Modelle für Gemeinschaftspraxen sagte Lanz: »Wir müssen uns schon fragen, ob in Zeiten der Zusammenarbeit und der immer stärkeren Arbeitsteilung auch bei Medizinern die Einzelarztpraxis überhaupt noch zeitgemäß ist.« Nach Angaben der »Welt« fehlen bundesweit vor allem auf dem Land rund 2600 Hausarztpraxen sowie etwa 2000 Facharztpraxen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 52 000 Hausarztpraxen und etwa 66 400 Facharztpraxen. AFP/nd

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