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Schlösserchef für einen Parkeintritt

Potsdam. Der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Hartmut Dorgerloh, hat erneut dafür plädiert, ein Eintrittsgeld für den Potsdamer Park Sanssouci zu verlangen. Das wäre die effizientere und sozial bessere Lösung gewesen, betonte er gegenüber den »Potsdamer Neuesten Nachrichten«. Um den Parkeintritt abzuwenden, will die Stadt Potsdam ab 2014 fünf Jahre lang jeweils eine Million Euro zahlen. Dorgerloh kritisierte, dass sich die Stadtverordneten bislang nicht auf eine Finanzierungsquelle geeinigt haben. »Es wäre unverantwortbar, wenn es deshalb zu Kürzungen bei anderen kulturellen und sozialen Angeboten der Stadt kommen würde«, meinte Dorgerloh.

Nachdem die Gegenfinanzierung durch eine Tourismusabgabe oder eine Bettensteuer im Stadtparlament gescheitert war, gibt es eine Haushaltssperre. Die Stiftung braucht das zusätzliche Geld nach eigenen Angaben für die notwendige bessere Pflege ihrer Grünanlagen. Sie hatte früher auch damit argumentiert, dass durch einen Eintritt Vandalismus vorgebeugt werde. dpa/nd

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