Auf Teufel komm raus

Die Filmreihe Cinespañol porträtiert Einzelgänger am Scheideweg

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Sieben Filme bringt der Münchner Weltkino-Verleih Cine Global in diesem Jahr unter dem Sammeltitel Cinespañol im spanischsprachigen Original mit Untertiteln in die Berliner Kinos: drei aus Spanien, zwei aus Argentinien, je einen aus Guatemala und Ecuador. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf Filmen über Einzelgänger, die sich anschicken, ihre festgefahrene Lebenslage auf Teufel komm raus zu verbessern. Das beginnt in einem Kaff an der ecuadorianischen Küste, wo eine Lieferung Drogen angespült wird und einen Fischer auf die Idee bringt, sich in der Hauptstadt Quito als Dealer zu versuchen, statt der Mutter beim Verkauf selbstgekochter Speisen Handlangerdienste zu leisten. »Pescador« von Sebastián Cordero ist das beste Beispiel für das neue ecuadorianische Filmwunder, das mit kleinen Digitalkameras und originellen Varianten sattsam bekannter Genre-Vorgaben von sich hören macht.

Und es geht weiter mit einer Unternehmerin in Sevilla,...

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