Hollande weicht den Problemen aus

Frankreichs Präsident beschönigt die Militärintervention in der Zentralafrikanischen Republik

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

An den Militärinterventionen in Mali und der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) kam Präsident François Hollande bei seiner Neujahrsansprache nicht vorbei. In der ZAR läuft es alles andere als rund.

Frankreich hat im vergangenen Jahr in Mali und Zentralafrika militärisch eingegriffen, weil dies »unsere Pflicht und eine Frage der Ehre« ist, erklärte Präsident François Hollande am Dienstagabend in seiner Neujahrsansprache. In Mali gehe es vor allem um die Abwehr des islamistischen Terrorismus, in Zentralafrika gelte es, den inneren Frieden wiederherstellen zu helfen und »zu verhindern, dass weiterhin Kinder in Stücke gehauen werden«. Welche konkreten Konsequenzen das für die französischen Truppen hat, deutete er nur mit einem Hinweis an: 2013 hätten neun französische Soldaten bei diesen Interventionen ihr Leben verloren.

Was Hollande nicht aussprach, worüber aber die Medien Tag für Tag berichten: Die französischen Truppen in der Zentralafrikanischen Republik können nicht verhindern, dass die Lage außer Kontrolle geraten ist. Täglich gibt es Ausschreitungen der Milizen der muslimischen Bevölkerungsminderheit. Einst stand den...

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