Syriens Chemiewaffen-Entsorgung stockt

Russische Einheit steckt im Depot, US-Spezialschiff fern vom Mittelmeer, Rebellen lehnen Feuerpause ab

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die vereinbarte Zerstörung syrischer Chemiewaffen verzögert sich. Kämpfe, schlechtes Wetter und logistische Probleme behindern den Abtransport. Damaskus trifft keine Schuld.

Man sei einsatzbereit, doch derzeit werde sein Schiff nicht gebraucht, erklärte der Kommandant der norwegischen Fregatte »Helge Ingstad« am Jahresende und setzte sich von der syrischen Küste ab. Gemeinsam mit dem dänischen Mehrzweckschiff »Esbern Snare« und einem noch zu benennenden britischen Kriegsschiff sollte die »Ingstad« die Sicherung der Chemiewaffen auf dem Weg nach Italien übernehmen. Dort will man die Container auf das US-Navy Schiff »Cape Ray« umladen. Es ist ausgerüstet mit Anlagen zur Vernichtung der Massenvernichtungswaffen auf hoher See. Doch es soll nach letzten Erprobungen erst am 3. Januar von Portsmouth (Virginia) Richtung Mittelmeer auslaufen.

Der von der Organisation zur Vernichtung der Chemiewaffen OPCW veröffentlichte Plan basiert auf einer UN-Resolution. Er sah vor, dass 500 Tonnen der gefährlichsten Munition spätestens am 31. Dezember...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 400 Wörter (2840 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.