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Wie weit geht der Konflikt?

Arbeitsexperten diskutieren die Lage der Arbeitsbeziehungen im Reich der Mitte auf einer Konferenz in Bejing

  • Von Rolf Geffken
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Streikbewegung in China geht weiter und mit ihr die Debatte um die Zukunft von »harmonischer Arbeit«, Koalitionsfreiheit und Tarifbewegung.

Es war sicher mehr als nur Zufall, dass im Anschluss an eine hochrangige Wirtschaftskonferenz in Beijing unter internationaler Beteiligung eine wissenschaftliche Konferenz zur »Transformation der kollektiven Arbeitsbeziehungen« Chinas stattfand. Etwa 120 Teilnehmer, darunter 53 Referenten aus elf Ländern, diskutierten in bislang nicht dagewesener Breite über Gegenwart und Zukunft der chinesischen Arbeitsbeziehungen.

Eingeladen hatten der renommierte Arbeitswissenschaftler Chang Kai von der Renmin University und der Arbeitsökonom Feng Xi Liang von der Capital University Beijing. Im Zentrum stand die Frage, inwieweit die stark zunehmenden spontanen Arbeitskonflikte zu einer stabileren gewerkschaftlichen Orientierung oder aber zu einer Transformation der chinesischen Gewerkschaft selbst führen. Das gesamte akademische und politische Spektrum der Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Chinas im Bereich »Arbeit« war vertret...


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