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Tatort Kolkata: »Schande, Schande«

Wieder erlag ein indisches Mädchen der Brutalität seiner gewissenlosen Peiniger

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Schande, Schande«, hieß es am Mittwoch auf Transparenten und in Sprechchören auf einer Massendemonstration in Kolkata nach dem Tod des Opfers eines Sexualverbrechens.

Der Fall nimmt politische Dimensionen an: Das 16-jährige Mädchen verstarb am Neujahrsabend in einem Krankenhaus der westbengalischen Metropole Kolkata (früher Kalkutta). Chefministerin Mamata Banerjeee wird von der Opposition heftig attackiert, weil die Täter ihrer Partei Trinamool Congress nahe stehen und von der Polizei lange gedeckt wurden.

Das Kind einer armen Familie war bereits im Oktober von sechs Männern missbraucht worden. Nachdem die Minderjährige Anzeige erstattet hatte, fiel dieselbe Gruppe noch einmal über sie her und vergewaltigte sie erneut. Die Verbrecher hatten ihr Opfer geschwängert. Wegen des sozialen Stigmas, ständiger Bedrohungen und Nachstellungen der Täter zog die Familie in einen anderen Stadtteil. Am 23. Dezember aber erlitt die 16-Jährige aus zunächst unerklärlichen Gründen schwere Brandverletzungen und wurde in ein Hospital eingeliefert.

Die Po...


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