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Genug Polizisten sind nicht genug

Der Ministerpräsident kündigt Korrekturen an, aber die Opposition zeigt sich damit keineswegs zufrieden

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Stellenreduzierungen bei der Polizei sorgen schon lange für Unmut. Ministerpräsident Woidke kündigt Korrekturen an. Die Grünen überrascht dies nicht. Es sei schließlich Wahljahr, sagen sie.

»Es ist schrecklich, wie lange die rot-rote Landesregierung benötigt, um einzugestehen, dass die Polizeireform zu Lasten der Sicherheit der Bürger geht«, sagt der CDU-Landesvorsitzende Michael Schierack. »Unter 8000 Polizisten ist ein sicheres Brandenburg nicht möglich.«

Das allerdings würde heißen, dass noch 300 Stellen wegfallen. Denn gegenwärtig beschäftigt das Land rund 8300 Beamte. Ursprünglich war beabsichtigt, die Stellenzahl bis 2019 auf 7000 zu senken, um Kosten zu sparen. Gerechtfertigt wurde dies mit der sinkenden Bevölkerungszahl.

Von diesem Ziel ist Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) jedoch bereits abgerückt, als er noch selbst Innenminister war. Er sprach zuletzt von 7300 bis 7400 Stellen. Nun erklärte er in der »BILD«-Zeitung: »Aber auch diese Zahl muss noch an die tatsächlichen Anforderungen angepasst werden. Wir prüfen jetzt zusätzlich die organisatorischen Abläufe in den Direktionen. In wenigen Tage...


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