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RKI-Labor verzögert sich

Das neue Hochsicherheitslabor des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin wird voraussichtlich ein Jahr später fertig als geplant. Gründe für die Verzögerungen seien unter anderem Insolvenzen von Baufirmen und Probleme bei der Auftragsvergabe, hier es aus dem Bundesgesundheitsministerium. Der 2010 begonnene Neubau soll nun Ende 2014 fertig sein. Die Kosten wurden zunächst auf 75 Millionen Euro angesetzt. Die bisherige Steigerung liegt bei 3,6 Millionen Euro. Zur Höhe der Mehrkosten durch die Bauzeitverlängerung konnte das Ministerium wegen noch laufender Verhandlungen mit Firmen keine Aussage machen.

Das Haus in der Seestraße in Wedding soll auf einer Fläche von 22 000 Quadratmetern mehrere Labore bis zur höchsten Sicherheitsstufe 4 beherbergen. Dort soll künftig die Erforschung und Diagnose lebensgefährlicher Krankheitserregern möglich sein. So wollen die Wissenschaftler mit dem Ebolavirus arbeiten.

Die Fertigstellung war ursprünglich Ende 2013 geplant. »Verschiedene Ausschreibungen mussten aufgehoben und wiederholt werden, da gar keine oder keine verwertbaren Angebote eingegangen waren«, die den formalen Anforderungen entsprachen, heißt es. dpa/nd

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