Oranienplatz im Fokus

Wenn der Senat am Dienstag die Räumung des Camps berät, schaut die internationale Presse zu

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Während Flüchtlinge ihr Camp am Oranienplatz in Kreuzberg ausbauen, berät der Senat am Dienstag die Räumungsvorlage von Senator Henkel. Die Bauchschmerzen bei der SPD sind weiter groß.

Das Medieninteresse ist enorm. Am Montagvormittag sind auf dem Flüchtlingscamp am Kreuzberger Oranienplatz mehr Journalisten unterwegs als Bewohner. Sogar internationale Fernsehteams wie vom österreichischen Sender ORF sind gekommen. »Rund 50 Menschen wohnen derzeit noch im Camp«, sagt ein linker Aktivist, der die Flüchtlinge von Anfang an unterstützt. In diesen Tagen bauen die Flüchtlinge das Camp sogar wieder aus, befestigen Zelte neu, die teilweise eingestürzt waren. Aber nicht um, wie in den Boulevardmedien berichtet wird, das Zeltlager gegen eine mögliche polizeiliche Räumung zu verbarrikadieren, sondern um die Zelte für Neuankömmlinge bewohnbar zu machen. »Die Leute wollen auf dem Platz weiter für ihre Forderungen nach einem Bleiberecht und einer Arbeitserlaubnis kämpfen«, sagt der Unterstützer.

Wie es mit dem Oranienplatz weitergeht, beschäftigt auch den Berliner Senat. »Das Thema Oranienplatz wird auf der Senatssitzung...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 721 Wörter (4845 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.