Die unfreiwillige Rückkehr der Arbeitsmigranten

Nach der Ausweisung aus Saudi-Arabien kehren 120 000 Äthiopier ohne echte Jobperspektiven zurück

  • Von Ed McKenna, Addis Abeba
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Äthiopien schürt die Rückkehr von etwa 120 000 jungen, aus Saudi-Arabien ausgewiesenen Migranten die Sorge vor einer Zunahme der ohnehin schon hohen Jugendarbeitslosigkeit.

»Seit zwei Monaten kommen viele Landsleute aus Saudi-Arabien zurück. Für diejenigen von uns, die in Äthiopien keine Stelle finden, wird dadurch alles nur noch schwerer«, erläutert Esther Negash. Die 28-Jährige, die bisher mit acht Verwandten auf einer vier Hektar großen Maisfarm in Tigray im Norden Äthiopiens lebt, ist seit ihrem Schulabschluss vor zehn Jahren ohne Arbeit. »In diesem Jahr hat es nicht lange geregnet, deshalb sind die Ernten mager ausgefallen. Dann hörten wir, dass es in Sudan Arbeit gibt und sahen eine Chance.« Mit ihren Ersparnissen will die Familie Esther nun ermöglichen, nach Khartum zu reisen, um sich dort Arbeit zu suchen.

Reiche Staaten in Nahost waren bisher die bevorzugten Ziele zahlreicher Äthiopier. Doch seit dem 3. November, dem Ablauf einer siebenmonatigen Amnestie für Ausländer ohne Papiere, wurden rund 120 000 Äthiopier in ihr Heimatland abgeschoben. Zuvor waren sie unter unsäglichen Bedingungen ...

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