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Der große Wurf bleibt aus

Wirtschaftsexperten sprechen sich für höhere öffentliche Investitionen aus

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ökonomen warnen vor einer möglichen Deflation in der Eurozone. Die EZB könnte mit mehr billigem Geld mit aus der Eurokrise helfen.

Die Wirtschaft in der Eurozone ist wieder etwas stabiler. 2014 wird sie seit langer Zeit mit 0,8 Prozent Wachstum wieder anziehen, schätzt das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Doch für dessen Direktor Gustav Horn ist es noch zu früh, die Krise für beendet zu erklären. »Die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern lastet weiter massiv auf Europa«, sagte er am Montag bei der Vorstellung des IMK-Jahresausblicks.

Stattdessen empfiehlt das IMK, dass die Eurostaaten, statt weiter zu sparen, koordiniert anfangen, wieder mehr zu investieren. Würden alle Länder der Währungszone ihre Ausgaben um rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigern, würde dies zu vier Prozent mehr Wirtschaftsleistung führen, so die Forscher. Die Arbeitslosigkeit könnte damit um nahezu sechs Prozent gesenkt werden.

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) könnte Horn und seinen Kollegen zufolge einen Beit...


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