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Schwarz-Weiß statt Farbe

À la recherche des peintures perdues – Max Liebermanns verlorene Schätze, ausgestellt in der Villa am Wannsee in Berlin

  • Von Martina Jammers
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Wer dieser Tage den wunderbaren Wannseegarten der Max-Liebermann-Villa betritt, erschrickt über den nackten Sockel, von dem sonst Anton Gauls »Fischotter« grüßte. Und betritt man anschließend das Kaminzimmer, so wird er mit dem stattlichen, über zwei Meter hohen »Portrait de Monsieur Arnaud à cheval« konfrontiert, das Édouard Manet im Jahre 1875 gemalt hat. Allerdings handelt es sich nur um eine Schwarz-Weiß-Reproduktion, die als Platzhalter dient für das Originalgemälde, das an dieser exponierten Stelle links vom Durchblick ins Speisezimmer in Liebermanns Sommervilla hing. Ein im Jahre 1914 entstandenes Foto belegt eindeutig den ursprünglichen Standort. Sechs Jahre später taucht es in einer Aufnahme von Liebermanns Atelier in seiner Wohnung am Pariser Platz auf.

Manet zählte zu den Favoriten in dessen einmaliger Kunstsammlung, die laut seinem Biografen Max Osborn 1909 zur größten Kollektion impressionistischer Kunst außerhalb...


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