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Labyrinth des Schmerzes

»[Me|dea]« in der Brotfabrik

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Es ist ein Stoff, der mehr als andere polarisiert. Das hat mich fasziniert. Ich las allein 25 Bearbeitungen, Interpretation und Standpunkte, bevor ich mein Konzept entwickelte«, erzählt die Regisseurin Kerstin Reichelt. Im Ergebnis macht sie nicht eine, sondern viele Sichten möglich, über die sich der Besucher ihrer Arbeit dem Thema nähern kann. Das allzu Didaktische vermied sie bewusst bei ihrem Vielfachangebot an möglichen Urteilen über das Handeln dieser Frau. Was sie dem Besucher gibt, das sind Information und Zeit. Indes begleitet sie die Liebende, die Verstoßene, die Kindesmörderin in ihren Interpretationen durch die Jahrhunderte.

Reichelts »[Me|dea]« in der Brotfabrik in Weißensee ist ein lebendiges Museum, durch das sie selbst als »Direktorin« im Ich-bin-wichtig-Hosenanzug schreitet. Als installatives Theater Performance Projekt ist es im Programm sperrig beschrieben. Ein neuer Name, den dieser Kunstgriff über die Fra...


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