Gut bezahlt und Pleite gemacht

CDU fragt nach verbindlicher Regel für Chefgehälter in Wasserverbänden, aber es gibt keine

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zwar unterliegen Wasserverbände einer Rechtsaufsicht. Personalentscheidungen sind allerdings nicht zustimmungspflichtig.

Die mutmaßliche Versorgung von treuen politischen Weggefährten wie Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) hat die Öffentlichkeit wachgerüttelt. Die Neigung, sich in Verwaltungsjobs auf einem Niveau abzusichern, von dem die gewerbliche Wirtschaft nicht einmal zu träumen wagt, gibt es aber auch auf der kommunalen Ebene.

»Wir haben kein Geld«, klagen die Kommunen auch in Brandenburg in einem fort. Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit. Es ist Geld vorhanden, sehr viel Geld sogar. Und würde der Neigung in kommunalen Wasserbetrieben und Stadtwerken, den Chefs immer höhere Gehälter zu zahlen, ein Riegel vorgeschoben, sähe die Welt schon ganz anders aus. Gerade dort, wo in Verwaltungsämtern risikolos und regelmäßig das Geld des Steuerzahlers bezogen wird, sind astronomische Gehälter fehl am Platze.

Ein Beispiel für Maßlosigkeit auf kommunaler Ebene haben die CDU-Landtagsabgeordneten Dierk Homeyer und Saskia Ludwig thema...

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