Modenschau in besetzter Fabrik

Türkische Textilarbeiter verhinderten die Schließung ihres Betriebes

  • Von Thomas Eipeldauer, Istanbul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Istanbul haben Textilarbeiter den monatelangen Kampf um ihre Fabrik gewonnen. Unterstützt wurden sie von sozialen Bewegungen.

Der Textilsektor gehört traditionell zu den wichtigsten Branchen der türkischen Wirtschaft. Die Türkei zählt zu den bedeutendsten Exporteuren von Kleidung und Stoffen, viele westliche Marken lassen hier fertigen. Niedriglöhne und miserable Arbeitsbedingungen sind weit verbreitet. Zudem sind viele Arbeiter »informell« beschäftigt, das heißt zu noch niedrigeren Gehältern und ohne Sozialversicherung oder Kündigungsschutz.

Um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, ist allerdings selbst das noch nicht ausreichend - in Bangladesch, China, Kambodscha lässt sich unter sklavereiähnlichen Bedingungen noch mehr Mehrwert rausholen. Und so befindet sich der Textilsektor in der Türkei seit einigen Jahren in der Dauerkrise - Massenentlassungen und Fabrikschließungen sind keine Seltenheit.

Einer der typischen kleinen und mittleren Textilbetriebe war Kazova Tekstil. 94 Beschäftigte, 12-Stunden-Schichten an sechs Tagen in der Woche...

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