Fließbandgeburten im Schweinestall

BUND fordert Hormonverbot bei gesunden Tieren

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In der Schweinezucht werden nach einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) regelmäßig Hormone eingesetzt.

Krank sind sie nicht, aber um effizienter zu sein, werden Sauen in Deutschland systematisch Hormonpräparate verabreicht. Diese sind zwar als Wachstumsförderer verboten, die gleichen Stoffe dürfen aber als Sexualhormone eingesetzt werden. Das führt dazu, dass alle Sauen in einer Zucht auf einen gemeinsamen Zyklus getaktet werden und so der Betreuungsaufwand verringert wird. »Geburten am Fließband bei minimalen Personalaufwand«, sagte BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Gleichzeitig würden zunehmend Ferkel in unnatürlich hoher Anzahl geboren. Da eine Sau aber nur 14 Zitzen habe, würden die kleinsten Tiere eines Wurfes aussortiert und getötet.

Die durch Hormone gesteuerte Synchronisierung der Wurfzeiten sei ein weiterer Beleg für das »gesamte zunehmend pervertierte System«, sagte BUND-Vorsitzender Hubert Weiger bei der Vorstellung der Studie. Während in Holland ein Umdenken stattfinde und industrielle Massentierhaltung vom Staat...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 433 Wörter (3130 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.