Caroline M. Buck 09.01.2014 / Kultur

Der alte Star und das Meer

Im Kino: In »All Is Lost« von J. C. Chandor kämpft Robert Redford ganz allein mit den Elementen

Robert Redford hat oft einsame Kämpfer gespielt, im Wilden Westen, im Zweiten Weltkrieg, häufig im politischen Amerika, gelegentlich um die soziale Anerkennung. Aber so allein wie hier war selbst Redford nie bei seinen Kämpfen: Immer gab es eine Umwelt, an der man sich reiben konnte. In »All Is Lost« von J. C. Chandor ist die weg. Hier kämpft er mit dem Wind, dem Wasser und den Wellen, und kein anderes Gesicht als das des Stars, wettergegerbt, furchig, zunehmend mitgenommen, zeigt die Kamera, über eine Länge von eindreiviertel Stunden. Langweilig wird das nie, schon weil der Segler, den Redford darstellt - die ultrakurze Besetzungsliste nennt ihn nur: »Unser Mann« -, inmitten des Indischen Ozeans in so nachhaltige Seenot gerät, dass von der ersten Filmminute an die Frage im Raum steht, wie er diese Havarie überleben will.

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