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Mit Steuererhöhungen gegen Kinderarmut

Bundesbürger fordern von der Politik, einkommensschwache Familien besser zu unterstützen

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Kinderarmut ist ein Problem, gegen das die Politik zu wenig tut. Laut einer Studie würden die Bürger dafür sogar mehr Steuern zahlen.

185 Seiten hat der Koalitionsvertrag, doch das Wort Kinderarmut kommt darin nicht vor. Wer aber meint, das sei ein Beleg dafür, dass das Problem hierzulande nicht existiere, liegt falsch. Laut Berechnungen des Kinderhilfswerkes leben in Deutschland 2,8 Millionen Kinder in Armut - betroffen ist also jedes Fünfte. Trotz der verbesserten Konjunkturlage seien die Zahlen gleichbleibend hoch, sagte der Präsident der Organisation, Thomas Krüger. Das lasse darauf schließen, dass sich die Kinderarmut strukturell verfestigt habe - ein Teufelskreis sei entstanden, aus dem schwer wieder auszubrechen sei. Auch UNICEF-Studien zeigen, dass die Kinderarmutsrate in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren trotz sinkender Geburtenrate deutlich schneller anstieg als die Armutsrate in der übrigen Bevölkerung.

Eine Studie von Infratest Dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes, die am Dienstag in Berlin vorges...


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