Die einen gierten nach Ruhm, andere nach Frieden

Der Erste Weltkrieg auf hoher See - von Konstantinopel nach Scapa Flow

  • Von Horst Diere
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Beim Wettlauf um Kolonien und Einflusssphären war das Deutsche Reich bekanntlich zu spät gekommen. Als es an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert einen »Platz an der Sonne« verlangte und unter Kaiser Wilhelm II. zu expansiver Weltmachtpolitik überging, stieß es vor allem auf die bis dahin unangefochtene weltpolitische Vormachtstellung Großbritanniens. Besonders zugespitzt traten die deutsch-britischen Gegensätze in der Flottenrivalität zutage. Mit immensen Kosten forcierte Deutschland die maritime Aufrüstung. Deren Ziel war eine moderne Schlachtflotte, die nach den Vorstellungen von Großadmiral Tirpitz, Chef des Reichsmarineamtes, im Krieg »auch für den seemächtigsten Gegner« ein gefährliches Risiko darstellen sollte. Gemeint war die Grand Fleet, das Kernstück der Royal Navy.

Tirpitz› Risikotheorie erwies sich bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs ebenso als Fehlspekulation wie das von der deutschen Marineführung erwartet...

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