Industrie will keinen Wein ausschenken

BDI-Chef Ulrich Grillo präsentiert der neuen Bundesregierung einen umfangreichen Forderungskatalog

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ginge es nach dem BDI, würde die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren nicht umgesetzt und die Energiewende revidiert. Das sei nötig, um die Programme für die Krisenstaaten glaubwürdig zu halten.

Das Verschwinden der FDP aus der Bundesregierung dürfte beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) für einiges Kopfzerbrechen gesorgt haben. Da auch der offen neoliberale Wirtschaftsflügel der CDU keinen sonderlich großen Einfluss in der Partei und in der Fraktion hat, müssen sich die Spitzenverbände des deutschen Kapitals zwar nicht mit einer grundlegend anderen Politik, aber mit teilweise neuem Personal und einigen sozialdemokratischen Projekten auseinandersetzen.

Man habe mit Besorgnis zur Kenntnis genommen, dass der Koalitionsvertrag in einigen Teilen von »Wirtschaftsskepsis und Regulierungswut« geprägt sei und in erster Linie »ein Dokument des Stillstands« darstelle, erklärte denn auch BDI-Präsident Ulrich Grillo auf der Jahresauftaktpressekonferenz des Verbandes am Donnerstag in Berlin. Er setze aber auf die Einsicht der Regierung, dass »zentrale Weichenstellungen« für die Stabilisierung der positiven wirtschaftlic...

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