Schöner Bau an einem bösen Ort

Alte Tankstelle auf dem KZ-Gelände Ravensbrück für rund 80 000 Euro saniert

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Gedenkstättenleiterin Insa Eschebach nennt es paradox - das um 1943 elegant gestaltete Gebäude im KZ soll künftig Ausstellungen beherbergen.

Auf dieser Strecke erreichen Besucher auch heute zu Fuß die KZ-Gedenkstätte Ravensbrück. Ab 1939 trieb die SS ankommende Häftlinge vom Bahnhof Fürstenberg/Havel dorthin. Durch das beschauliche Städtchen, hinein in den Naturpark Uckermärkische Seen führt der Weg. Fachwerkhäuschen, Wald und auch Schwedtsee. Sie lassen die Schrecken des Ortes beinahe vergessen, wenn man nicht wüsste, dass die Faschisten die Asche ermordeter Menschen in das Gewässer kippten. Doch große Hunde auf abgezäunten Grundstücken, die Vorbeilaufende laut ankläffen, erzeugen eine beklemmende Stimmung, ruft dies doch Erinnerungen hervor an das Bellen der Wachhunde in den Konzentrationslagern, wie man es aus zahlreichen Spielfilmen kennt.

Diese verwirrende Mischung aus Idylle und Grauen umschwebt auch die alte Tankstelle auf dem Gelände der Gedenkstätte Ravensbrück. Nach etwa fünf Monaten Sanierung wurde das Gebäude gestern übergeben. Es soll künftig für Bespr...

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