Wo bleiben die Utopien?

Kapitalistische Krise, Aufstände und Science-Fiction

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Flucht in die Zukunft. - Was kann es in schlechten Zeiten schöneres geben als eine Welt widerständiger Akteure, die den Aufstand proben oder schon herrschaftsfrei leben. Science-Fiction eröffnet uns ein sozialistisches Utopia.

Science-Fiction boomt derzeit. Ob das Genre deshalb in Krisenzeiten so gut funktioniert, weil die fantastische Literatur den Leser »ein Stück weit aus der Malaise der Gegenwart hinaustransportiert«, wie Sascha Mamczak, Science-Fiction-Cheflektor von Heyne in einem Interview vermutete, oder ob Science-Fiction der geeignete Ort ist, um Krisenlösungsstrategien und Zukunftsentwürfe fiktional durchzudeklinieren, sei dahingestellt. Folgt man einer politischen Lesart, ist das, was derzeit breitenwirksam in Hollywood-Produktionen durchexerziert wird, beunruhigend. Im neuen Star-Trek arbeiten sich hippe Jungs an männlicher Pflichterfüllung und dem Anti-Terrorkampf ab, während das 9/11-Motiv bildmächtig ins Enterprise-Universum eingeschrieben wird. In »After Earth« wird das Überleben in der Apokalypse durch eine autoritäre Vater-Sohn-Beziehung gemeistert. Und in »World War Z« wird das gesellschaftskritische Zombie-Genre zum reaktionären Krise...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1755 Wörter (12819 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.