Genussrechte sind nichts für Kleinanleger

Verbraucherschützerin Dorothea Mohn verlangt von der Bundesregierung ein Werbeverbot

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) will gerichtlich eine Unterlassungserklärung gegen das Finanz- und Energieunternehmen Prokon durchsetzen. Dessen Geschäftsführung hatte die Anleger in einem Schreiben aufgefordert, sich zu verpflichten, die von ihnen gehaltenen Genussrechte nicht zu kündigen, ansonsten drohe die Insolvenz. Mit der Leiterin des vzbv-Teams Finanzen, Dorothea Mohn, sprach Kurt Stenger.

nd: In Sachen Prokon hat der vzbv nun Klage beim Landgericht Itzehoe eingereicht. Mit welcher Begründung?
Mohn: Prokon übt auf die Anleger in unangemessener Weise Druck aus: Diese werden aufgefordert, sich zu verpflichten, ihre Genussrechte mindestens bis Oktober zu behalten, auf Zinsen zu verzichten, etwaige Kündigungen zurückzuziehen oder noch weitere Anteile zu kaufen. Wer doch an seiner Kündigung festhält, dem wird in diesem Schreiben quasi die Schuld für eine mögliche Insolvenz in die Schuhe geschoben.

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