Karin Leukefeld 20.01.2014 / Ausland

Koalition kommt zur Konferenz

Syrische Oppositionsgruppe reagierte auf Druck aus Washington und London / Auch Kampfverbände bei Genf II

Die Nationale Koalition der syrischen Revolution und bewaffneten Kräfte (Etilaf) hat nach monatelangem Zögern ihre Teilnahme an der Syrien-Konferenz zugesagt.

An der Abstimmung der Koalition am Wochenende in Istanbul nahmen von 120 Delegierten nur 73 teil. 58 von ihnen stimmten für die Teilnahme an der Konferenz, 14 lehnten sie ab, 2 Delegierte enthielten sich der Stimme. Die Gruppe reagiert damit auf starken Druck aus den USA und Großbritannien. Sowohl Washington wie auch London hatten erklärt, ihre Unterstützung für die Koalition einzustellen, sollte sie nicht an der Syrien-Konferenz teilnehmen. US-Außenminister John Kerry begrüßte die Entscheidung. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, die Beschlussfassung sei richtig, »auch wenn ich verstehen kann, dass sie vielen Oppositionellen schwer gefallen ist«. Montreux (der Schweizer Konferenzort) sei »ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Menschen in Syrien«. Es müsse »gelingen, dass die Syrien-Konferenz keine Eintagsfliege wird, sondern ein Prozess, in dem wir ebenso zielgerichtet wie geduldig nach Möglichkeiten suchen, einer politischen Lösung näher zu kommen«.

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