Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Kritik an der Rente mit 63 wird lauter

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sozialverbände sehenUngleichbehandlung

Andrea Nahles gibt nicht auf. Obwohl mittlerweile auch Sozialverbände ihren Entwurf für eine Rente mit 63 kritisieren, will die Bundesarbeitsministerin das Projekt durchziehen. Dabei steht die Deutsche Rentenversicherung (DRV) vor großen Problemen, denn teilweise fehlt ihr die notwenige Datenbasis. Laut Entwurf soll mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen, wer mindestens 45 Beitragsjahre nachweisen kann. Dabei sollen auch die Zeiten kurzer Erwerbslosigkeit angerechnet werden. Wer hingegen längere Zeit arbeitslos war und Arbeitslosenhilfe bzw. Hartz IV bekam, soll leer ausgehen. Das Problem: Die DRV kann für die Zeit zwischen 1978 und 2001 nicht zwischen kurz- und längerfristigem Bezug von Arbeitslosengeld unterscheiden. Eine vollmaschinelle Prüfung der erforderlichen 45 Beitragsjahre ist so nicht möglich.

Deshalb müssten die Mitarbeiter in allen fraglichen Fällen Detektivarbeit leisten. Für Andrea Nahles kein Problem: Die Betroffe...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.