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Tödliche Schüsse in Thailand

Ein Anführer der Regierungsgegner getötet

Bangkok. In der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist am Sonntag einer der Anführer der regierungskritischen Proteste getötet worden. Suthin Taratin sei während einer Rede vor Demonstranten erschossen worden, sagte ein Sprecher der Protestbewegung, Akanat Promphan, bei einer Pressekonferenz, die im Fernsehen übertragen wurde. Die Schüsse wurden demnach von einem Kleintransporter abgegeben. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden. Das Notfallzentrum Erawan in Bangkok bestätigte, dass bei dem Vorfall in einem Vorort der Hauptstadt ein Mann getötet und neun weitere Menschen verletzt worden seien.

Thailand wird seit mehr als zwei Monaten von einem Machtkampf zwischen Regierung und Opposition erschüttert. Die Gegner von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra erhöhten mit zahlreichen Protestmärschen stetig den Druck. Immer wieder gab es dabei Schießereien und Explosionen, bei denen mehrere Menschen getötet wurden. Die Opposition fordert Yinglucks Rücktritt und will einen nicht gewählten sogenannten Volksrat einsetzen.

Die von Yingluck angesetzte vorgezogene Parlamentswahl am kommenden Sonntag will die Opposition verhindern. Am Sonntag erzwangen Demonstranten in Bangkok die Schließung mehrerer Wahllokalen für die vorgezogene Stimmabgabe in einer Woche. Dennoch harrten viele verärgerte und frustrierte Wähler stundenlang vor den Wahllokalen aus.

Regierungskreise erklärten, dass die für den 2. Februar geplanten Wahlen nicht verschoben würden, wie die Tageszeitung »Bangkok Post« am Sonntag berichtete. Tags zuvor hatte es noch geheißen, Thailands Regierung sei offenbar bereit, den Urnengang später durchzuführen, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Die Opposition lehnte die aber ab. Agenturen/nd

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