Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Spaßwelle

Bernd Kammer will nicht im Tierpark schwimmen

Die Berliner SPD entwickelt sich zu einer Spaßpar-, pardon, Spaßbadpartei. Seit Fraktionschef Saleh mit seinen Kindern den Tierpark besuchte und deren Ermüdungserscheinungen mangels Wasserrutsche nicht begegnen konnte, verfolgt er die Idee mit dem feuchten Vergnügungstempeln. Nicht nur im Tierpark, sondern auch in Pankow, Charlottenburg und Mariendorf könnten die entstehen, hieß es am Wochenende auf der SPD-Klausur.

Die Partei reitet damit auf der Spaßbadwelle, die Bäderchef Hensing ausgelöst hat. Der will unattraktive Bäder schließen und durch »erlebnisorientierte « ersetzen, um breitere Bevölkerungsschichten anzusprechen. Denn die Bäderbetriebe stecken tief in den roten Zahlen, die Besucherzahlen gehen zurück, viele Bäder sind sanierungsbedürftig.

Als Hensing sein Pläne im vergangenen Jahr vorstellte, holte er sich von der SPD noch eine kalte Dusche, jetzt kann man sich die Schließung »einzelner« Bäder vorstellen. Denn die bis zu 100 Millionen Euro teuren Neubauten müssen finanziert werden, etwa durch den Verkauf der Grundstücke stillgelegter Bäder. Was das für die Eintrittspreise bedeuten würde, lässt sich leicht ausrechnen. Schon jetzt sind die sogenannten freizeitorientierten Bäder am teuersten. Ob sich so die Besucher locken lassen?

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln