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Kritik an Diskussion mit Neonazis

Nordhausen: CDU-Politiker duldet Rechtsradikale

Nordhausen. Die Duldung von drei stadtbekannten jugendlichen Neonazis auf einer öffentlichen Veranstaltung zur Gedenkkultur im thüringischen Nordhausen hat dem Oberbürgermeister der 42 000-Einwohner-Kommune, Klaus Zeh (CDU), heftige Kritik eingebracht.

Der frühere Thüringer Sozial- und Europaminister hatte am vergangenen Mittwoch Stadträte, Schulleiter und das örtliche Bündnis gegen Rechts zu einer Diskussion ins Rathaus zum Thema »Gedenkkultur in Vorbereitung des Gedenkens der Zerstörung der Stadt Nordhausen« eingeladen. Eine der Einladungen ging dabei versehentlich auch an einen NPD-Stadtrat.

Der kam zwar nicht, dafür aber nach Angaben des Bündnis gegen Rechts vom Wochenende drei nicht geladene Neonazis. Die Vertreter des Bündnisses verließen daraufhin die Veranstaltung, nachdem Zeh erklärte hatte, er werde die Rechtsradikalen nicht rauswerfen, solange sie si...


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