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Wohnen gegen Hilfe

Bremer Projekt für zwei Generationen: Eine Stunde Arbeit pro Quadratmeter Wohnfläche

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die einen sind einsam, die anderen suchen bezahlbaren Wohnraum - zusammengebracht können Zwei-Generationen-Wohngemeinschaften entstehen, die die Bedürfnisse beider Seiten befriedigt.

Der durchschnittliche Bremer ist weiblich und fast 45 Jahre alt. Das ergeben die Erhebungen des Statistischen Landesamts der Hansestadt. Außerdem hat über ein Fünftel der Bevölkerung des kleinsten Bundeslandes bereits die 65 überschritten. Fast die Hälfte von ihnen lebt allein. Von den über 85-Jährigen sind es sogar rund 60 Prozent, die zum großen Teil noch die ehemalige Familienwohnung oder ein geräumiges Haus als Single bewohnen. Gleichzeitig suchen viele junge Leute, besonders Studierende, nach erschwinglichem Wohnraum.

Eine Stunde Arbeit im Monat pro Quadratmeter Wohnfläche, so lautet die Empfehlung für Junge und Alte, die in Bremen einen Mietvertrag unter dem Motto »Wohnen für Hilfe« schließen wollen. Wobei als Obergrenze für Dienstleistungen im Haushalt 25 Stunden im Monat empfohlen sind. Schließlich richtet sich das Projekt an Studierende, deren Zeitbudget meist recht knapp bemessen ist.

Bremen hat sich nun den et...


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